Ostern, das Fest des Frühlings, der fröhlichen gelben Farben, der Schokoladeneier und des Osterhasen. Wir genießen ein paar freie Tage und die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unserer Winterhaut. Aber ist das, was Christen an Ostern feiern? Und was hat der Karfreitag eigentlich damit zu tun? Und warum ist dieser Freitag eigentlich ‘gut’?
Wir haben gelesen, dass an Weihnachten die Geburt von Jesus gefeiert wird. Er kam auf diese Erde, um Menschen zu retten und um seinen himmlischen Vater zu ehren. Jesus wurde Mensch, blieb aber Gott.
Während seines Lebens auf der Erde tat Jesus Wunder: Er heilte Kranke, öffnete blinde Augen und befreite Menschen von okkulten Mächten. Auch lehrte er und sprach mit tiefer Weisheit. Er hatte Mitleid mit den Menschen, suchte sie auf und rief sie dazu auf, ihm zu folgen. Er machte keinen Unterschied zwischen ehrlich oder unehrlich, zwischen arm oder reich. Korrupte Beamte, Einsame, Prostituierte, Fischer, Eltern, Kinder, Soldaten: Er empfing sie und aß mit ihnen. So zeigte er, wer Gott ist, und offenbarte sich selbst als der verheißene Sohn, der Erlöser.
Aber das war nicht alles. Ein vollkommenes Leben zu führen, reichte nicht aus, um den Menschen nach dem Sündenfall von der Sünde zu erlösen. Jesus musste als sündenloser Mensch dennoch sterben, das war nämlich die Bedingung im Bund zwischen Gott und dem Menschen. Er konnte die Sünde nicht einfach übersehen. In der Bibel steht:
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe, die uns den Frieden bringt, lag auf ihm, und durch seine Wunden ist uns Heilung geworden. (Jesaja 53:5)
Am Karfreitag wurde Jesus – unschuldig – zum verfluchtesten Tod verurteilt: dem Kreuz! Und obwohl er die Macht hatte, sich selbst zu befreien, tat er es nicht. Er wollte sein Leben geben. Dafür war er in die Welt gekommen. Deshalb betete er sogar am Kreuz um Vergebung für seine Mörder. Schließlich waren seine letzten Worte: „Es ist vollbracht.“ Damit sagte er: „Vater, ich habe getan, was du verlangt hast. Ich habe sündenlos zu deiner Ehre gelebt und mein Leben gegeben. Ich habe die Strafe für die Sünde getragen, um viele davon zu erlösen!“
Während Jesus am Kreuz starb, bereitete sich das jüdische Volk auf das Passahfest (Pessach) vor. Seit Jahrhunderten feierten sie während dieses Festes die Befreiung aus Ägypten, wo sie 400 Jahre lang als Sklaven behandelt worden waren. Und gerade während dieses Passahfestes geschah etwas Besonderes!
Denn nachdem Jesus drei Tage im Grab gewesen war, stand er von den Toten auf. Gott, der Vater, hat ihn auferweckt als Beweis, dass das Opfer, das sein Sohn gebracht hatte – sein Leben – ausreichend war. Damit war der Weg zurück zu Gott geöffnet. Das ist Ostern! Gottes Sohn ist von den Toten auferstanden, als der Sieger! Dadurch können Menschen von der Macht des Bösen und der Sünde befreit werden. Denn Jesus selbst hat gesagt:
Johannes 11:25-26
Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?
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